Trainingsablauf und Trainingsformen - Karateabteilung der SVGG Hirschlanden-Schöckingen

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Training
Trainingsablauf

Das Training beginnt mit der traditionellen Begrüssung und Verbeugung.
Anschließend erfolgt das Aufwärmen, um Verletzungen zu vermeiden und die Beweglichkeit immer weiter zu verbessern.
Danach wird in der Regel Kihon (Grundschule) trainiert, sowie Kata oder Kumite.
Selbstverteidigungstechniken werden meist gegen Ende des Trainings unterichtet.
Je  nach Bedarf werden die Schwerpunkte anders gesetzt. Vor Turnieren mehr  Kata und Kumite, oder Blöcke mit mehr Techniktraining und Koordination  nach den Ferien.
Das Training endet mit der traditionellen Verabschiedung.
Welche Trainingsformen gibt es?

Kihon
Kihon  ist die Grundschule des Karate. Beim Kihon werden die grundlegenden  Abwehr-, Schlag- und Fußtechniken erst langsam, und in einzelne  Bewegungselemente aufgeteilt, erlernt. Durch das ständige Wiederholen  der Techniken werden die Bewegungsabläufe verinnerlicht und immer weiter  optimiert. Ziel ist das Erlernen des optimalen Bewegungsablaufs, ohne  bei der Ausführung darüber nachdenken zu müssen. Die Grundschule fördert  Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer. Ohne saubere Technik  und festen Stand kein starkes Karate!

Kata
Kata  bedeutet übersetzt so viel wie Richtung oder Form und stellt einen  Kampf gegen einen oder mehrere unsichtbare Gegner dar. Als Karate nur im  Verborgenen unterrichtet und vom Meister an den Schüler weitergegen  wurde, mussten die Techniken ohne schriftliche Aufzeichnungen erlernt  und weitergegeben werden. Jede Kata enthält eine genaue Abfolge von  Abwehr- und Verteidigungstechniken, die nicht verändert wird. Durch das  häufige Wiederholen der Kata, mit dem Ziel, die Bewegungsabläufe immer  weiter zu optimieren, werden die Verteidigungstechniken verinnerlicht,  so dass der Karateka im Falle eines Angriffs nicht erst über eine  geeignete Verteidigungstechnik nachdenken muss. Im Wettkampf gilt es bei  der Kata, die Bewegungsablaufe möglichst perfekt auszuführen und den  Kampf gegen die unsichtbaren Gegner möglichst realistisch darzustellen.

Kumite
Das  Kumite ist der Kampf, d.h. die Anwendung der erlernten Techniken gegen  einen Gegner. Aber auch im Kumite gilt die Regel des Respekts gegenüber  seinem Gegner. Im Wettkampf und Training werden Schläge und Tritte  abgestoppt, um den anderen nicht zu verletzen. Ein Treffen am Kopf ist  vollkommen verboten. Im Kinder- und Jugendbereich sind auch  Körpertreffer verboten, und werden als Foul bestraft. Ziel ist es, eine  wirksame Technik durch die Deckung des Gegners zu bringen, die Lücken in  seiner Verteidigung zu finden, und sich selber nicht treffen zu lassen.  Die Kunst, mit hoher Geschwindigkeit eine wirksame Technik am Gegner  anzubringen und nur wenige Zentimeter vor dem Körper kontrolliert zu  stoppen, erfordert ein hohes Mass an Körperbeherrschung und ständiger  Konzentration.
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